Herren

The perfect shirt – Unser kleines 1x1

In der Mode ist es ähnlich wie im Leben: Gut Ding will lange Weile haben. So kann sich das Suchen und Finden des ultimativen Hemds mitunter als regelrechte Mammutaufgabe entpuppen, die neben Zeit vor allem das richtige Know-How erfordert. Welche Farben, Muster, Schnitte und Kragenlösungen es gibt und warum es vor allen Dingen auf Details ankommt, erfahren Sie beim Weiterlesen.

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Eduard Dressler

Von der Unterwäsche zum Statussymbol

Manchmal, da hört man Frauen sagen, dass es Männer in puncto Mode viel einfacher hätten. Schlicht aus dem Grund, da ihr modisches Formenrepertoire naturgemäß überschaubarer ausfällt. Fragt man jedoch einen modebewussten Mann, stellt sich schnell heraus, dass dieses Vorurteil nur bedingt zutrifft. Es passierte nämlich irgendwann um das 18.Jahrhundert herum, dass das Hemd nicht länger als Unterwäsche verdeckt getragen wurde, sondern zur gängigen Oberbekleidung avancierte. Natürlich zeigte es sich anfangs noch nicht so ausgereift und vielfältig wie heute, wo es zu einem Symbol von Status, Stil und Trend geworden ist - der von jung bis alt wohl jeden Mann betrifft.

Brax

The perfect shirt: Mit diesen Tipps hat die Suche ein Ende

Passform, Kragen, Farbe und Muster - das sind die Faktoren, deren Zusammenspiel ein richtig gutes Hemd ausmacht. Wir haben für Sie zusammengestellt, worauf es bei der Suche ankommt:

Passform

Ob Sie den Slim-Fit-Trend mitmachen, bleibt natürlich Ihnen überlassen, aber die Tendenz zu schmaleren Formen in der Herrengarderobe hält sich nun bereits seit einigen Jahren wacker – sie macht den Look auch jünger und dynamischer! Allzu eng sollte es gewiss nicht sein, aber schrecken Sie nicht vor leicht taillierten Hemden zurück. Weite Modelle betonen Problemzonen nämlich noch zusätzlich, auch wenn man irrtümlich vom Gegenteil ausgeht. Des Weiteren gelten langärmlige Varianten stets gepflegter; Kurzarmversionen haben lediglich im privaten Umfeld etwas zu suchen.

Der Kragen

Beim Kragen gilt wie bei den Farben, Mustern und Formen: Weniger ist mehr! Große Haifisch- und Vatermörderkrägen überlassen wir entweder der Geschichte oder Karl Lagerfeld. Stilecht ist und bleibt der Kent-Kragen, besonders trendstark sind asiatisch inspirierte Stehkrägen – casual und modern. Und so messen Sie die richtige Kragenweite: Das Maßband sollte auf Höhe des Adamsapfels um den Hals gelegt werden; ein fingerbreiter Spielraum garantiert, dass Sie nicht zu einer zu kleinen Größe greifen.

Farbe

In puncto Business ist Weiß immer noch tonangebend, aber seitdem Himmelblau und Blassrosa auch dort Einzug gehalten haben, sind knalligere Töne durchaus erlaubt:  Royalblau oder Zitronengelb – das geht! Sofern man wertige Basistöne wie edles Grau, Marine und Schwarz dazu kombiniert. Experimentieren Sie gerne herum und trauen Sie sich, diese modischen Akzente zu setzen; wohldosiert, versteht sich. Denn auch wenn sich der Dresscode im Geschäftsalltag aufgelockert hat, gilt: Weiß ist und bleibt Trumpf!

Muster

Fein kariert, dezent gestreift oder sogar im Allover-Print? Niemand hätte geglaubt, dass sich die konservative Herrengarderobe in die abwechslungsreiche Richtung auflockert, die das heutige Herrensegment charakterisiert. Hier gelten allerdings genau wie bei Farbe dieselben Regeln für die richtige Dosis und Kombi: Im Office sollte es dezent bleiben, privat gerne etwas lauter. Mit unifarbenen Accessoires kann dann auch gar nichts mehr schiefgehen.

Achten Sie also beim nächsten Hemdenkauf auf das Zusammenspiel dieser Faktoren und vor allem auf Details: Wie sind die Manschetten verarbeitet? Ist der Stoff transparent? Braucht es überhaupt noch ein Unterhemd? (Stichwort Sommer) Hat das Hemd eine Brusttasche? Wie fühlt sich der Stoff an? Generell gilt hier wie bei jedem Shopping-Trip: Solange Sie sich wohlfühlen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Mit dem Rest hilft Ihnen unser geschultes Klingenthal-Personal gerne weiter.

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