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Neuer Look gefällig? So gelingt der Garderobenwechsel zum Frühlingserwachen

Wenn die neue Saison kommt, wird es langsam Zeit, die langen Mäntel, dicken Pullover und Wollhosen in den Winter-, äh Sommerschlaf zu verbannen. Damit der Garderobenwechsel gelingt und ein neuer Look nicht gleich auf das Portemonnaie geht, hier unsere vier praktischen Tipps.

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Influencerin Sandra Sauceda setzt auf Sommer UND Winter Vibes. Quelle: Instagram

Dabei reden wir nicht von einem radikalen Kleiderschrank-Detox, bei dem wir uns für immer von geliebten Teilen verabschieden müssen. Vielmehr bringen wir Ordnung und System hinein und sorgen so für einen regelmäßigen, auf die Jahreszeit angepassten Wechsel. Damit nebenallgegenwärtigen Basics auch aktuelle Trends einen Platz finden, kommen wir um ein Aussortieren und Aufräumen nicht herum. Das macht aber nichts, denn wir verweisen die meisten lediglich auf die Ersatzbank.

#1 Aussortieren

Ähnlich einer Inventur wollen wir uns den Status quo der Klamottensituation zu Beginn anschauen. Und für Frauen wie Männer gilt gleichermaßen: Meistens besitzen wir viel zu viel von allem! Gerade im Winter nehmen ausladende, voluminöse Pieces doppelt so viel Platz weg, wie uns eigentlich lieb ist. Da die Temperaturen aber jetzt immer weiter weg von der Null wandern, können auch die Platzverschwender raus. Am besten eignen sich stabile Plastikboxen mit verschließbaren Deckel, um die Wintergarderobe zu verstauen. Damit bleibt es nicht nur ordentlich und vor allem trocken, sondern man sieht auch auf einem Blick, was sich in der Box befindet und kann die Teile, wenn es dann wieder soweit ist, im Nu wieder zurückholen.
Wer bereits ein ähnliches System verfolgt, muss nun seine Frühlingsgarderobe wieder aus der Versenkung holen und sie geschickt im Schrank einsortieren. Aber auch hier sollten Sie sich die Frage stellen: „Will ich dieses Teil eigentlich noch?“ Beim ersten Zögern, trennen Sie sich am besten gleich. Und wenn Sie bei ein oder zwei Teilen gänzlich vergessen haben, diese zu besitzen, sollten diese unverzüglich auf den ‚Auf Wiedersehen’-Stapel wandern.

Marc O' Polo

#2 Inspirationen

Ist dieser erste, teils schwere Schritt getan, wird es Zeit sich zu überlegen, was Sie eigentlich von Ihrer Garderobe erwarten, denn ähnlich eines Frühjahrsputz, ist das die ideale Gelegenheit, sich neue, starke Outfits zu überlegen.
Bevor aber gleich losgeshoppt wird, sollten die übrig gebliebenen Kleidungsstücke untereinander neue Freundschaften schließen, denn oftmals verbirgt sich im eigenen Schrank ungeahntes Styling-Potenzial. Warum nicht einfach mal die Anzugshose mit einem Kapuzenpullover kombinieren, das Seidentuch, das für den Winter zu dünn war, als Taschenaccessoire verwenden oder die Culotte zu den gemusterten Socken anziehen? Oder wie wäre es mit neuen Farben? Viel zu oft greifen wir zu gedeckten Tönen, auf Schwarz oder Weiß. Trauen Sie sich aus der Komfortzone heraus und geben Sie Ihren knalligen Klamotten eine Chance. Die Natur macht es uns im Frühling vor und wir sollten es ihr gleichtun. Also: Spielen Sie wie verrückt mit Ihren Sachen und entdecken Sie dabei die Kraft des kreativen Stylings. Fehlt am Ende doch etwas, schauen Sie, was Sie dazu tragen wollen und sammeln Sie Inspirationen aus dem Internet, Zeitschriften oder von Menschen aus ihrem Umkreis.

#3 Layering

Morgens ist es noch sehr kalt, gegen Mittag wird es dann warm und abends ist es schnell wieder mal frischer. Das Frühlingswetter ist eine wahre Herausforderung für eine alltagstaugliche Garderobe. Der Trick, der sich am besten für solche Spontan-Reaktionen eignet, nennt sich ‚Layering’. Vielen nicht unbekannt, gehört das Tragen mehrerer Lagen zum SOS-Styling der Zwischenjahreszeiten Frühling und Herbst. Die erste Schicht könnte beispielsweise das Hemd oder ein T-Shirt sein, gefolgt von einem Blazer, über dem man einen weit geschnittenen, leichten Mantel trägt. Wenn es windig ist, kann ein Schal noch locker um den Hals getragen fertig und fertig ist der leichte Zwiebellook für das Frühlingserwachen.

Marc O' Polo

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Rich & Royal

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#4 Neue Investitionen

Jetzt wird es Zeit, neue Mode-Bekanntschaften zu schließen. Damit Sie mehr als nur ein Jahr davon haben, sollten Sie sich gut überlegen, welche Pieces trendgemäß und zugleich zeitlos sind. Das klingt zunächst paradox, doch Damen können eine gut sitzende Bluse im neutralen Ton mit den passenden Keypieces modern umsetzen, während ein Teil wie dieses nur unschwer aus der Mode kommt. Männer können hingegen in eine neue Jeans oder einen neuen Anzug investieren, dessen Schnitt sowohl zeitgenössisch ist, aber unwahrscheinlich in den nächsten Saisons aus der Mode gerät. Lederjacken gehören hingegen für beide Seiten zum absoluten Must-have einer gut aufgestellten Garderobe und sind – bei guter Pflege – ein jahrelanger Outfitbegleiter.

Be Edgy

Tommy Hilfiger

Marc O' Polo

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