BEHIND THE SCENES | Was macht eigentlich ein Mode-Einkäufer?

Lookbooks sichten, dem eignen Geschmack folgen und Ware via Mausklick odern? Ganz so einfach ist das nicht! Johannes Westerheide hat uns mit zu HUGO BOSS genommen und erzählt uns, worauf es wirklich ankommt!

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Möge der Tag starten!

Während die Stadt noch schlummert, schwingt sich Johannes Westerheide, Einkäufer für Herrenmode und Geschäftsleiter unseres Gütersloher Hauses, pünktlich um 5:30 Uhr raus aus den Federn und macht sich startklar für sein heutiges Ziel: den Showroom des Premiumlabels Hugo Boss. Denn obwohl es erst Anfang Februar ist, wartet die neue Herbst-Winter-Kollektion schon darauf, geordert zu werden, damit die Ware zum Saisonauftakt in unseren Häusern auch verfügbar ist.

„Von außen betrachtet kann es manchmal schon glamourös wirken, wenn ich zu Gast in den Showrooms angesagter Marken bin oder die neuesten Trends live auf den Laufstegen verfolge“, verrät uns Johannes, während wir – unser Ziel bereits vor Augen – durch den Düsseldorfer Hafen spazieren. „Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Vor Ort erhalte ich umfassende Informationen über sämtliche Details der Ware, um im Anschluss daran die Bestellung tätigen zu können. Dazu muss ich natürlich auch abwägen, welche Ware in welcher Stückzahl am ehesten unseren individuellen Kundenbedürfnissen entspricht und welche Innovationen in der Realität tatsächlich funktionieren. Der eigene Geschmack ist da völlig unerheblich.“ So schön und vielfältig der Job ist, so birgt er dabei auch ein hohes Maß an Verantwortung.

Ein guter Einkäufer kombiniert seinen Sinn für Trends mit dem Gespür für seine Kunden.

Im Showroom angekommen, widmen wir uns dennoch zunächst den schönen Dingen. Stilsicher durchstreift Johannes die Gänge, hält inne, um neue Passformen und Muster unter die Lupe zu nehmen, und lässt sich umfassend über Materialien, Funktionen und Produktionsdetails aufklären. „Das persönliche Gespräch ist elementar, denn die inneren ‚Werte‘ kann ein Lookbook nur schwer vermitteln.“ Sein Fazit: Der Winter wird klassisch, natürlich und funktional! Welche Looks es in die  Auswahl geschafft haben, sehen Sie Ende September in unseren Häusern.

Was wir im Herbst/Winter tragen:

1. NATÜRLICHE FARBEN
Inspiriert von unserer Umwelt sind naturnahe Farben tonangebend und in der kommenden Saison nicht wegzudenken. Dabei erhalten auch bewährte Klassiker ein Stil-Update und werden so zu jahrelangen Begleitern.

2. FUNCTIONAL FASHION
Was technisch anmutet, fühlt sich super an! Wir freuen uns auf bequeme, praktische und alltagstaugliche Kleidung, die modisch den eigenen Stil unterstreicht. Sie träumen von einem temperaturausgleichenden Jackett? Ab Herbst keine Fiktion mehr!

3. WERTVOLLE MATERIALIEN
Zeitlose Schnitte, langlebige Materialien und Spitzenverarbeitung – bewusster Konsum ist auch eine Frage des Stils und hält mehr und mehr Einzug in unsere Kleiderschränke.


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